Klarinetten-Konzert

Über 321 Bläser und Bläserinnen waren nötig, sollte der bestehende Weltrekord «Grösstes Klarinettenorchester der Welt» überboten werden. Exakt 370 Musikantinnen und Musikanten waren es schliesslich, die kurz nach 16.30 Uhr dichtgedrängt auf dem Theaterplatz standen und erwartungsvoll zum Dirigenten Philipp Wagner blickten, der sonst die Stadtmusik Basel leitet.

Aus Kreisen der Stadtmusik Basel stammten auch die Organisatoren des Anlasses. Auf ihren Aufruf hin hatten sich Musikerinnen und Musiker aus der ganzen Schweiz, aber auch aus Frankreich und Deutschland gemeldet. So waren aus dem Elsass 80 und aus dem süddeutschen Raum 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmer angereist, wie Philipp Wagner, der durch das Programm führte, das Publikum wissen liess.

Vielfältiges Programm
Der Musikvortrag begann mit dem Basler Fasnachtsmarsch «Läggerli». Anschliessend folgte die Winterholz-Polka von Stefan Schwarz. Zum absoluten musikalischen Leckerbissen setzte das vielköpfige Orchester darauf mit dem für die Basler Aufführung von Mario Bürki arrangierten Mani-Matter-Klassiker «Hemmige» an. Zum Schluss erklangen ein Salsa und der Wettstein-Marsch.

Werbung für die Klarinette
Der erfolgreiche Versuch, einen neuen Weltrekord aufzustellen, fand im Rahmen des vom Schweizerischen Blasmusikverband ausgerufenen Jahrs der Klarinette statt. Dessen Ziel ist es, möglichst viele Menschen dazu zu ermuntern, Klarinette zu lernen.

Da sich die Organisatoren akribisch an die Vorgaben für einen Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde hielten, dürfte ihnen ein solcher sicher sein.

Diese Seite verwendet Cookies.